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Zweiter Streich: Der SR 56 "Wiesel"

Ende April 1956 endete die Produktion des "Pitty". Die Umstellung der Produktion auf die neue Rollergeneration war Mitte Juli 1956 abgeschlossen und die Serienproduktion des "Wiesel" lief an.

Sein Typenkürzel SR 56, steht für StadtRoller Serienbeginn 1956.

 

In seinem Äußeren unterscheidet sich der "Wiesel" von seinem Vorgänger "Pitty" deutlich. An Stelle der aufwendig zu produzierenden, starren Fronthaube bekamm der "Wiesel" einen Kotflügel und Spritzbleche als Beinschutz. Ein durchgehendes massives Trittbrett aus Aluguss sorgte ebenfalls für eine Gewichtsersparnis gegenüber den "Pitty" von 16 kg. Sein Eigengewicht senkte sich auf 124 kg, seine Höchstgeschwindigkeit stieg auf 75 km/h.

Motorseitig wurde der bekannte 125 cm³-Motor des "Pitty"  aus dem Hause MZ mit 5 PS Leistung weiter verwendet.

 

Gegenüber des Vorgängers bekam der "Wiesel" auch eine im IWL ertwickelte und patentierte Parallelogramm-Schwinge für die Hinterradführung. Diese an vier Punkten drehbare Schwinge hatte ebenfalls die Aufgabe, die Kettenlängenänderung beim Einfedern zu vermeiden.

Der Federungskomfort des gesamten Fahrwerks war jedoch auch schon damals als unzureichend empfunden worden.

 

Das Tankvolumen stieg beim "Wiesel auf 12 Liter und entschärfte so die beim "Pitty" beschriebene Tankproblematik.

 

Bis zum Produktionsende im April 1969 wurden 51.540 "Wiesel" in Ludwigsfelde vom Band gezogen. Sein Preis lag bei 2.300,- DM (Ost). 

 

 

 

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