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Die Legende: SR 59 "Berlin"

Anfang Mai 1959 startet der Serienlauf des IWL SR 59 "Berlin". Auch hier steht das Typenkürzel für StadtRoller Serienbeginn 1959

 

Basis der 3. Rollergeneration in Ludwigsfelde ist im wesentlichen der Vorgänger "Wiesel". Eine Produktionsumstellung beim Motorrenlieferanten MZ, bescherte dem "Berlin" nun einen Hubraumzuwachs auf 150 cm³. Die Leistung des neuen Motors von 7,5 PS, sowie ein 4 Ganggetriebe, ermöglichte ein Autobahndauertempo von 75 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 82 km/h.

 

Technische Änderung hat die Auspuffanlage erfahren und auch die durchgehende Sitzbank des "Wiesel" wurde in gefederte Einzelsitze gewandelt.

 

Verlängerte Federwege an der Vorderradschwinge und die Montage eines einseitigen Schwingungsdämpfers an der Hinterradschwinge verbesserten nun auch die Straßenlage und sorgten für ein dynamischeres Fahren.

 

Allerdings hielten die genieteten Felgen der nun auch gestiegenen Stoßbelastung auf der Straße nicht stand. Massive Felgenschäden bei der Kundschaft, brachte eine Welle von Reklamationen über den Kundendienst. Im Sommer 1960 konnte dieses Problem durch geschweißte Felgen aus dem Felgenwerk Ronneburg gelöst werden.

 

Die Produktionszahlen steigen auf 30.000 Roller pro Jahr. Damit wird der "Berlin" zum meist verkauften Großroller der DDR. Seine weite Verbreitung im In- und Ausland trägt sicher dazu bei, dass der "Berlin" der beliebteste Motorroller dieser Zeit wurde. Die Begeisterung für den (nicht nur meiner Meinung nach) schönsten und besten Roller aller Zeiten ist aber auch heute noch zu spüren. 

 

Auch der SR 59 wurde für 2.300,- DM (Ost) über den Handel vertrieben. Bis zur Einstellung der Serie  Ende November 1962 wurde der "Berlin" 113.943 mal gebaut.

 

Danke dafür an alle IWL-er

 

Nachfolger ist der 

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